Naturheilverfahren in der Hebammenarbeit - Wohlbefinden der Schwangeren kann erheblich gesteigert werden!
Das ständige Bemühen der Hebammen an der Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz, schwangeren Frauen die Zeit vor der Geburt so angenehm wie möglich zu gestalten, wird durch das Angebot alternativer Behandlungsmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zusätzlich unterstrichen. Ab der 37. Schwangerschaftswoche können Frauen vier unterschiedliche Naturheilverfahren - als unterstützende Maßnahme zur Geburtsvorbereitung - in Anspruch nehmen.
Das Berühren schwangerer Frauen oder eines Säuglings gehört zu den ureigensten Aufgaben der Hebammen. Im Grunde ist Körperarbeit das essentiellste Mittel im Umgang mit Schwangeren – jenen Aspekt, den vier Hebammen der Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz auf Grund ihrer Zusatzausbildung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bewusst untermauern.
Freiberufliche Hebammen an der Linzer Spezialklinik ermöglichen schwangeren Frauen ein breites Spektrum an unterschiedlichen Naturheilverfahren: Die klassische Akupressur (die Akupressur stellt eine gezielte Massage von Akupunkturpunkten dar), die Moxibustion (das Abbrennen von getrocknetem Beifußkraut auf bestimmten Hautstellen bzw. Akupunkturpunkten führt zu einem kräftigen Wärmegefühl), die Ohrkugeldruckmethode (mit chinesischem Mohn werden Ohrakupunkturpunkte stimuliert) und die Akupunkt-Massage nach Penzel (diese Methode ist eine Meridianbehandlung und beruht auf den Regeln der Energielehre).
„Die meisten Frauen sprechen uns ganz bewusst auf unser Angebot an und wissen bestens über diverse alternative Methoden Bescheid“, betont Gertrude Zeitlhofer, Hebamme an der Landes-Frauen- und Kinderklinik Linz.
Während der Schwangerschaft kann es bei Frauen zu unterschiedlichen Beeinträchtigungen kommen – sehr häufig bemerkbar machen sich dabei Gefühlsschwankungen, Schmerzen unterschiedlichster Art wie Kreuzschmerzen, Migräne oder Sodbrennen. Eine entsprechende Behandlung mit den angebotenen Therapieformen führt zu einer generellen Entspannung einer deutlichen Steigerung des Wohlbefindens.
Darüber hinaus können jene unterstützenden, alternativen Naturheilverfahren die Einleitung der Wehen fördern und die pathologisch ungünstige Lage eines Kindes zum Positiven verändern (beispielsweise bei Steißlagen). Auch im Wochenbett erweisen sich, die angebotenen Naturheilverfahren, hinsichtlich der Milchbildung als äußerst hilfreich.
In der Regel nützen die Frauen unser Zusatzangebot einmal wöchentlich – das durchgehend positive Feedback der Schwangeren stimmt uns zuversichtlich, dass wir mit der Anwendung jener Methoden einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Wohlbefindens schwangere Frauen leisten.

