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Video - EEG - Anlage optimiert die Anfallsdiagnostik bei Epilpsie

Mit März 2002 wurde an der Kinderklinik Linz eine digitale Video-EEG Anlage installiert.

Ziele der Errichtung dieser Video-EEG Einheit sind die Optimierung der Anfallsdiagnostik  vor allem in Fällen unklarer oder fehlender Anfallsschilderung, die Verbesserung der Therapiekontrolle und der Beginn einer Evaluierung möglicher Patienten für epilepsiechirurgische Eingriffe.

Die Anlage besteht derzeit aus einem Ableiteplatz mit einem System der Fa. Schwarzer, der  für max. 64 EEG Kanäle ausgelegt ist.

Die Videoaufzeichnung erfolgt simultan mit 2 Digitalkameras (Übersicht + Makrobild) mit automatischer Umschaltung von Farb-Taglichtaufnahme auf Infrarot-Monochrom für die Nachtstunden.

Das gesamte System mit Patientenzimmer, Ableiteplatz und Befundstation ist auf der Station Interne III in der Landes-Kinderklinik Linz situiert und ermöglicht  die Behandlung von Patienten vom Neugeborenenalter bis zum 18. Lebensjahr.

Das Patientenzimmer ist zusätzlich zum Patientenbett mit einem Begleitpersonenbett, einer Nasszelle mit Dusche und WC, Telefon und Kabelfernsehen ausgestattet.

Das Ableitesystem ist so konfiguriert, dass der Patient weitgehende Bewegungs-freiheit im Zimmer (Nasszelle ausgenommen) hat. Dadurch sind auch Langzeitableitung über mehrere Tage möglich.

Die Aufzeichnung des digitalen EEG- und  digitalen Videosignals erfolgt  auf einer 200 Gigabyte Festplatte am Hauptrechner. Dadurch ist eine durchgehende mehrtägige Aufzeichnung möglich.

Derzeit arbeiten an dieser Video-EEG – Einheit zwei EEG-Assistentinnen, ein Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde  sowie eine dipl. Kinderkrankenschwester.

Patient "verkabelt" mit der EEG-Anlage